Rarität: Fotopulver Blitzlicht-Bayer

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"Blitzlicht-Bayer", seltene Original-Dose, ca 90 Jahre alt, Reste vom Gemisch enthalten.

Produktinformationen

"Ein gehäufter Theelöffel fürs perfekt ausgeleuchtete Familienporträt…" – was für eine schöne Rarität für alle Photografie-Liebhaber aus der Zeit vor der Erfindung der Blitzlicht-Birnen. Vom Vorgänger der Bayer AG stammt das Blitzlichtpulver, ein Gemisch von Magnesiumpulver und Braunstein. Verwendet wurde dieses ungefährliche Pulver in der historischen Fotografie bis ca. 1940. Die Dose, die du hier bei KULTOASE erwerben kann, ist etwa 90 Jahre alt und enthält noch Reste des Gemisches.

Größe oder Maße

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Kleine Metalldose mit Pulverresten und Papierbeklebung, enthielt 25 gr. Gemisch zum Fotografieren mit Blitzlicht
Herstelleraufschrift: Farbenfabriken vorm. Friedrich Bayer & Co. Elbersfeld*, Photographische Abteilung (*heute Bayer AG Leverkusen) mit altem Firmenwappen.

Besonderheiten

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"Die Verbrennungsdauer dieser Gemische ist bei einem Gehalte von 1–4 g Magnesium ungefähr 1/10-1/20 Sekunde. Die Entzündung erfolgt elektrisch (Erglühen eines seinen Platin-, Eisen- oder Nickelindrahtes) oder mittels Lunten (Vorsicht!). – Papierlunten zum Entzünden von Blitzpulver stellt man her durch Eintauchen von Fließpapier in warm gesättigte Salpeterlösung, worauf das Papier zum Trocknen aufgehängt wird. Die trockenen Lunten sind monatelang haltbar. Zu einer Porträt- oder Gruppenaufnahme genügen je nach der Distanz der Lichtquelle und Ausdehnung des Raumes 0,1–2 g Magnesium; es wird hierbei nach Eder pro 1 mg verbranntes Magnesium der photographische Lichteffekt von 200 Kerzenmetersekunden entwickelt. 
(Literatur: Eders Jahrbuch für Photographie 1903, S. 394; Eder, Ausführliches Handbuch der Photographie, 2. Aufl., Bd. 1)